Kommunikationsdienste: Österreicher für Neues bereit
Bei der mobilen Sprachtelefonie und mobilem Breitband sind österreichische Konsumenten führend. Großes Interesse besteht an neuen mobilen Services wie etwa dem Handy-TV.
(Wien, 8.11.2007) Eine von Ericsson Austria in Auftrag gegebene Studie beleuchtet erstmals detailliert das Konsumentenverhalten am österreichischen Informations- und Telekommunikationsmarkt. 1.000 Interviews und fünf Fokusgruppen wurden österreichweit geführt. Die Ergebnisse aus Österreich wurden dabei mit globalen Referenzmärkten wie Deutschland, England, Italien, Japan, Schweden und den USA, erklärt Peter Zehetner, Geschäftsführer von Ericsson Austria. Internetnutzung: Österreicher hinken hinterher Bei der Frage nach der Nutzung verschiedener Internet-Angebote zeigen sich die Österreicher eher zurückhaltend. Dazu Stefan Hedelius, Vice President Multimedia, Ericsson Central Europe: "Im internationalen Vergleich hinken die heimischen Konsument hier noch etwas hinterher. 74 Prozent benutzen das Internet um privat zu surfen und 71 Prozent für das Abrufen und Versenden von E-Mails." Mit 85 beziehungsweise 74 Prozent liegt der weltweite Schnitt hier deutlich höher. Interesse an mobilen Diensten Ein ähnlicher Trend zeichnet sich bei der Nutzung von mobilen Telefondiensten ab. Generell zeigen die Österreicher hohes Interesse an neuen mobilen Diensten. Diese neuen Services, wie zum Beispiel Mobile TV oder Community Dienste, werden hauptsächlich von den 25 Prozent "Early Adopters" genutzt, die auch den Markt prägen und verändern werden. Mobile Breitbandnutzung über dem Durschnitt Beim mobilen Breitbandzugang für Handy und Laptop agieren die Österreicher weltweit an der Spitze. Bereits heute nutzen sechs Prozent der Befragten diese Technologie, weltweit sind es lediglich vier Prozent. Jugendliche wollen Musik, immer und überall 25 Prozent der jüngeren Konsumenten finden es wichtig, ihre Lieblingsmusik jederzeit und überall hören zu können. Dies verdeutlicht, wie wichtig die Thematik auch in Zukunft sein wird, meint man bei Ericsson.