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Klimadialog: In IKT steckt großes Potenzial

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In Europa könnten jährlich CO2-Emissionen von 50 Millionen Tonnen durch IKT-Lösungen vermieden werden.

(Wien, 9.11.2007) 150 Gäste aus Wirtschaft und Politik fanden sich beim "Klimadialog", der von Telekom Austria initiiert wurde, ein. Experten bestätigten in der Diskussion das hohe Klimaschutzpotenzial der IKT. Demzufolge könnten allein in Europa durch "grüne Technik" jährlich CO2-Emissionen in einer Größenordnung von 50 Millionen Tonnen vermieden werden.

Das Ergebnis
"Der bewusste Einsatz von Energie, Umwelttechnologie sowie "grünen" IKT-Lösungen senkt Kosten und CO2-Emissionen", fasst Rudolf Fischer, Generaldirektor der Telekom Austria, die Ergebnisse des Klimadialogs zusammen. Die IKT-Branche sei laut einer aktuellen Gartner-Studie für zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Andererseits wirke sich der Einsatz von IKT-Lösungen wie etwa Teleworking, virtuelle Konferenzsysteme und energieeffizientes Server-Housing positiv auf die CO2-Bilanz aus.

Reduktion der Emissionen
Mit entsprechendem Zahlenmaterial wartete Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin von WWF Österreich, auf: In Europa könnten jährlich CO2-Emissionen in einer Größenordnung von 50 Millionen Tonnen durch Videokonferenzen, Teleworking und elektronische Rechnungen vermieden werden. Dies hat WMF in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der europäischen Telekomunternehmen ETNO errechnet.

Auswirkungen auf die Wirtschaft
Auch über die ökonomischen Aspekte des Klimawandels wurde diskutiert. "Der Klimawandel kann die Volkswirtschaften bis zu 20 Prozent des Bruttosozialprodukts kosten", zeigt Claudia Kemfert, Leiterin Abteilung "Energie, Verkehr und Umwelt" am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und Inhaberin des Lehrstuhls Umweltökonomie an der Humboldt Universität Berlin, das Negativ-Szenario.

Umweltschutz als Wachstumstreiber
Zugleich entwickelt Umweltschutz aber auch enormes Wachstumspotenzial. "Klimaschutztechnologien boomen, bringen neue Jobs und stärken den Wirtschaftsstandort Österreich. Initiativen wie der Klimadialog der Telekom Austria oder unser Klimaschutzprogramm klima:aktiv geben die Impulse, die Unternehmen, Kommunen und Länder, aber auch die einzelnen Haushalte zu konkreten Maßnahmen bewegen", so Günter Liebel, Leiter der Allgemeinen Umweltpolitik im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.

Maßnahmenkatalog
Welche Maßnahmen das sein können, wurden im Rahmen des Klimadialogs in Workshops diskutiert. Die effektivsten Vorschläge für Unternehmen werden in einem Maßnahmenkatalog zusammengefasst und über http://www.telekom.at/ abrufbar sein.

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