Sowohl für das Sonnen am Strand als auch im Aktiv-Urlaub beim Surfen und Radeln sind robuste Mobiltelefone gefragt. Hier ein kleiner Überblick über widerstandsfähige Geräte.
(Wien, 30.7.2008) Nicht alle unsere elektronischen Genossen mögen, worauf sich Mensch schon monatelang freut: Sommer, Sonne, Strand und Meer. - Kein Wunder, den für viele unserer Begleiter, ist der Urlaub das Todesurteil. Auch Aktiv-Urlaub mit Segeln, Radeln und Klettern kann so manchen Schaden anrichten. Doch das Handy ist mittlerweile zum allzeitigen Begleiter geworden. Wer also auch sein Mobile zum Sonnenbaden und Sporteln mitnehmen will, sollte aufpassen, dass es weder zulange in der Hitze verweilt, mit Wasser überschüttet wird oder Sandkörner sich einnisten. Oder aber es wird ein Gerät in den Koffer gepackt, dem all die Umwelteinflüsse nichts anhaben können. - Solche Handys gibt es bereits, zumindest versprechen die Hersteller, dass sie vielen Umwelteinflüssen gewachsen sind, die herkömmliche Mobiltelefone nicht überleben. Hier ein kleiner Überblick, über die aktuellen robusten Mobiles - damit auch das Handy ans Meer fahren kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.
Einfach, aber robust Unauffällig schlicht, aber dennoch robust ist das SGH-M110 von Samsung. Immerhin richtet sich der koreanische Hersteller mit dem Gerät an Firmenmitarbeiter, die auf Baustellen oder im Freien tätig sind, aber auch an Outdoor-Sportler. Das gummierte Gehäuse soll das Handy staub- und spritzwasserresistent machen, das Display besteht aus kratzfestem Glas. Und das Handy ist auch überall dabei: Ausgeliefert wird es zusammen mit einem Karabiner, der das Fixieren des Handys an Kleidungsstücken ermöglicht. Auch ein wenig Multimedia bringt das Mobiltelefon mit: eine VGA-Kamera mit Flashlight, UKW-Radio, Bluetooth, GPRS und ein WAP-Browser. Das Samsung SGH-M110 wird zu einem Preis von 149 Euro angeboten.
Ein Fotograf gut verpackt Das C702 ist ein Modell der Cybershot-Reihe von Sony Ericsson. Das Besondere daran: Es ist laut Hersteller staubdicht, gegen Strahlwasser geschützt. Und immerhin hat das C702 eine 3,2-Megapixel-Kamera integriert. Damit kann am Strand getrost auf die Digitalkamera verzichtet werden, der immerhin Staub- und Strandkörner schwer zu schaffen machen können. Darüber hinaus ist auch GPS an Bord, somit lassen sich die Schnappschüsse auch mit Ortungsinformationen versehen. Mit Google Maps for Mobile kann das Handy auch als kleines Navigationsgerät genutzt werden. Widerstandsfähigkeit und Foto-Funktionen haben aber auch seinen Preis: Für 399 Euro darf man das C702 sein eigen nennen.
Ein harter Trainer Mit dem Zusatz "Sport" hat der finnische Handybauer Nokia gleich signalisiert, worum es beim Nokia 5500 geht. Das Handy steckt in einem Gehäuse aus Edelstahl, Gummi und Plastik und soll somit Schutz vor Stößen, Staub und Spritzwasser bieten. Zusätzlich spielt das Mobiltelefon auch den persönlichen Trainer, indem die Trainingsdaten gewartet, gelaufende Distanzen gemessen oder die verbrannten Kalorien ermittelt werden. Unterhaltung während des Sports bringt der integrierte MP3-Player. Über den micro-SD-Stecker lässt sich der Speicherplatz auf bis zu 1 GB erweitern. Online gesehen ab 174 Euro.
Außen stark, innen schwach Ein "unzerstörbares" Handy, das sagt zumindest der US-Hersteller Sonim Technologies selbst von seinem Sonim XP1. Dem Gerät sollen weder Stöße, Wasser, Staub noch extreme Temperaturen was anhaben können. Auch Tauchen im Wasser und das Überfahren eines Autos überlebt das Handy angeblich. Seine Widerstandsfähigkeit dürfte allerdings auf Kosten seines Aussehen gehen: Besonders hübsch ist das Handy nicht, auch die Innenausstattung ist relativ mager ausgefallen. Auf Multimedia muss man ausnahmslos verzichten, dafür bekommt man allerdings ein Gerät, das einem auch in Extremsituationen nicht im Stich lässt. Online gesehen ab 147 Euro.