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Mobile Dienste

 

Für alle, die E-Mail, Blog oder Kartendienste auch auf dem Handy nutzen wollen, gibt es gute Nachrichten. Die Anwendungen sind einfach und praktisch, man muss nur auf die Kosten achten.

(Wien, 20.8.2008) War die Internetnutzung am Handy  bis vor kurzem eine Sache der Unternehmenselite, werden die mobilen Dienste auch für den Durchschnittsnutzer immer attraktiver. Dieser Umstand ist vor allem günstigen Daten-Flatrates und zahlreichen entsprechenden Clients zu verdanken. Besonders beliebt ist das Versenden und Empfangen von E-Mails. 25 Prozent der befragten Österreicher sind laut einer Studie des Marktforschers Integral  an diesem Dienst interessiert.


Immer und überall: Google
Führend bei dem Angebot der mobilen Dienste ist der omnipräsente Suchmaschinenriese Google. Der Internetriese setzt dabei zunächst auf Kooperationen mit Handyherstellern: Eine  Reihe von Nokias Handys, wie etwa Nokia N96, Nokia N78, oder  Nokia 6220 classic sind bereits standardmäßig  mit der Google Websuche ausgestattet. Google Maps ist auf Apples brandneuem 3G iPhone vorinstalliert. Samsung, Sony Ericsson oder etwa Motorola stehen auch auf Googles Kooperationsliste.

Yahoo für alle
Zum Unterschied zu vielen anderen Bereichen, wie etwa bei der Desktop-Suche, kämpft Yahoo auf dem Feld der mobilen Anwendungen sehr erfolgreich gegen den Erzrivalen Google.

Anfang 2006 präsentierte der Suchmaschinenbetreiber seinen mobilen Dienst Yahoo Go und begann ganz bescheiden mit der Kompatibilität mit Nokias Serie 60. Derzeit ist der  werbefinanzierte Yahoo Go 3 Beta für Hunderte Handymodelle verfügbar. Mit dem neuesten Angriff auf die mobile Welt setzt Yahoo auf einen Allround-Dienst. Auf dem Mobile World Congress 2008 wurde für den Sommer 2008 die Einführung des oneConnect-Portals angekündigt. Als Ergänzung zu der bereits lancierten, für das Handy optimierten Suche oneSearch, soll oneConnect die gesamte mobile Kommunikation eines Nutzers über eine zentrale Oberfläche verwalten.

Alternativen
Eine gute Alternative zu den vorinstallierten Clients der kommerziellen Anbieter sind die kostenlosen Mini-Programme für J2ME-fähige Geräte. Oft bedienen die freien Clients mehrere mobile Anwendungen auf einmal. So lädt zum Beispiel das kostenlose Mobile GMaps  Kartenmaterial von Google Maps, Yahoo Maps, MSN Virtual Earth und Satellitenbilder der Firma Keyhole auf jedes Java-fähige Handy. Das 226 KB große Programm nutzt Datenverbindungen wie GPRS, EDGE oder UMTS.

Für alle, die mehrere E-Mail-Accounts unterwegs nutzen wollen, gibt es den freien Client von Flurry. Er unterstützt  Google Mail, Yahoo, Hotmail, AOL sowie alle POP3- und IMAP-Services. Ähnliches leistet etwa auch MovaMail, wer die E-Mail-Clints auf seinem Java-Handy nutzen möchte,  muss sich zunächst auf den Seiten der Hersteller registrieren.


Flatrate besorgen
Alle, die jetzt Lust bekommen haben mit ihrem Handy ins Internet zu gehen, sollten sich zunächst eine Daten-Flatrate besorgen. Viele Dienste wie zum Beispiel Kartenmaterial oder Routenplaner laden jede Menge teils kostspielige Datenpakete auf das Handy. Zum Teil dürfte das auch ein Hindernis für die Massenverbreitung des Hosentascheninternets sein, und dann natürlich auch die Geräte die oft noch viel zu kleine Displays mitbringen.

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