eBizcuss: Apple verdrängt eigene Reseller vom Markt

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eBizcuss: Apple verdrängt eigene Reseller vom Markt

 

Das französische Unternehmen eBizcuss klagt über das Verhalten Apples. Seit Eröffnung der Mac Stores ist ein Umsatzrückgang von über 30 Prozent für das Jahr 2011 zu verzeichnen gewesen.

 

(08. 02. 2012; 17:00) Ein seit längerem anhaltender Streit zwischen eBizcuss und Apple, beschäftigt nun auch die Medien. In der französischen Zeitschrift LesEchos erschien ein längerer Artikel darüber, dass sich der Händler eBizcuss, erster autorisierter Händler für Apple Geräte in Frankreich, stetig von Apples eigenen Stores verdrängt fühlt.

Das Unternehmen besitzt über 15 Geschäfte, in den über 200 Mitarbeiter beschäftigt sind. Allein im dritten Quartal 2011 verzeichnete der Händler Einbußen von über 22 Prozent. Der Wert der Aktien sank um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Grund liegt vor allem darin, dass die Apple-Händler nicht ausreichend beliefert werden und das iPhone 4S erreichte generell keine Lieferung. Dies sei ein unerträglicher Zustand, zudem kommen die enormen Anforderungen, die ein Händler erfüllen muss, um als offizieller Reseller zu gelten. Dies sei mit Kosten von über sechs Millionen Dollar einhergegangen.

In den eigenen Läden Apples kommt es aber zu keinerlei Engpässen. Zudem unterbietet Apple in gewissen Fällen die eigenen Händler. Grund genug für das Unternehmen Klage gegen Apple einzureichen, wegen unlauterem Wettbewerb.

Appleinsider will erfahren haben, dass dies auch Reseller in Schwerden und Deutschland betrifft. Seit der Einführung der eigenen Läden, konzentriert man sich vermehrt auf diese und vergisst dabei auf die Händler. Nach Angaben des Herstellers besuchen durchschnittlich 22.000 Menschen pro Woche einen Mac Store. Im vergangenen Jahr verzeichnete man insgesamt 110 Millionen Besucher in den Mac Stores.

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