iPod Shuffle im Test

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iPod Shuffle im Test

 
 

Der erste Apple-Player, der spricht! Ansonsten überzeugt der neue Shuffle durch unschlagbar kompakte Maße und ein innovatives Bedienkonzept.

(Wien, 30.3.2009) Alle die dachten "kleiner geht es nicht mehr" will Apple nun vom Gegenteil überzeugen: Der neue iPod Shuffle wurde um die Hälfte geschrumpft und muss nun ohne Steuerrad auskommen. Dafür spricht der kleine Player - und zwar in vierzehn Sprachen.

Klein, kleiner, Shuffle

Mit seinen neun Gramm ist der neue "kleinste Player der Welt" auf der Hand kaum spürbar und in einer geräumigen Handtasche leider auch kaum auffindbar. Doch der neue Mini-iPod soll ja auch nicht in den Untiefen diverser Taschen versauern sondern ehrgeizige Freizeitsportler begleiten. Als idealer Player für Jogging-Läufer wird er von Apple angepriesen, denn dank des kleinen Clips auf der Rückseite kann der neue Shuffle an Kleidungsstücken befestigt werden.

 

Klick am Ohr
Seine geringe Größe erlaubt keinerlei Bedienelemente und so ließ Apple diesmal die Steuerung an das rechte Ohrhörerkabel wandern. Für mein Empfinden ist diese Platzierung etwas ungeschickt geraten, etwas weiter unten am Kopfhörerkabel wäre die Bedienug gewiss besser aufgehoben. Drei Tasten bietet die schmale Steuereinheit, mit der man die Lautstärke regeln und zwischen den einzelnen Titeln und Playlists wandern kann. Die Bedienfläche reagiert schnell, es braucht allerdings ein wenig Übung, bis man die Befehle unterscheiden kann. Mit Doppelklick springt man zum nächsten Titel und ein etwa zwei Sekunden langer Klick aktiviert die spektakulärsten Neuerungen: das Voice-Over.

Sprich mit mir!
Das Voice-Over, die innovative Sprachausgabe, die Apple dem neuen iPod mitgegeben hat, soll das fehlende Display wettmachen: iTunes analysiert nämlich die Musikstücke und ordnet sie automatisch einer der vierzehn Sprachen (unter anderem Chinesisch oder Tschechisch), die der Player beherrscht, zu. Hört man Musik in anderen, etwas exotischeren Sprachen, kommt beim Klicken auf die mittlere Taste ein unverständlicher Kauderwelsch raus. Die Voice-Over-Funktion nennt Interpret sowie Titel von Songs, die Namen von Wiedergabelisten und den Status des Akkus. Die Stimmen klingen vielleicht ein wenig blechern, lesen aber zuverlässig alles was man Ihnen im iTunes vorgesetzt hat. Hier kann man nämlich je nach Bedarf auch den Titel, der vorgelesen werden soll, ändern und natürlich auch die Namen der Playlists individuell gestalten.

Wie alle iPods erfordert auch der Shuffle das Herunterladen der iTunes-Software, in seinem Fall die Version 8.1. Verbunden wird der Player durch ein winziges USB-Kabel, das eigentlich nur für Notebook-Besitzer geeignet ist - alle anderen können ein etwas längeres um ca. 15 Euro im Apple-Shop erwerben.

Fazit
Der iPod Shuffle eignet sich für Minimalisten, die auf Kosten eines Displays und übersichtlicher Bedienfläche ein extrem mobiles und kleines Gerät ihr Eigen nennen wollen. Mit seinen vier GB kann der Winzling ganze 1000 Songs aufnehmen: Das reicht für unzählige Joggingrunden und dank der Shuffle-Funktion wird es auch nie langweilig. Ob die Voice-Over-Funktion viel Sinn ergibt, sei dahingestellt. Es ist auf alle Fälle eine wegweisende Innovation die uns gewiss bald auch in anderen Apple-Produkten begegnen wird.

Preis: 79 Euro

Hier geht es zum Produkt.

+ Design, Maße

+ Voice-Over

-  Preis

 

Bewertung:
Bedienung: ****
Design: *****
Funktionalität: *** (von je fünf Punkten)

 

 

 

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